Impfungen des Geflügels

Paracox 8 - Impfung gegen Kokzidiose

Der Impfstoff gegen Kokzidiose ist ab jetzt bei uns Verfügbar, jedoch nur so lange der Vorrat reicht. Preise pro Impfung werden noch bekannt gegeben. Die Küken dürfen Maximal 9 Tage alt sein und nicht mit ältere Küken oder ausgewachsenen Hühnern zusammen gehalten werden.

 

 

Fast jeder Geflügelhalter kennt das Problem. Die Küken und Jungtiere werden plötzlich krank, matt, sie magern ab und werden blass. Kurze Zeit später kann zudem Blutiger Durchfall hinzu kommen. Kurze Zeit später sterben schon die ersten Jungtiere. Die Küken haben Kokzidiose, eine durch Kokzidien hervorgerufene Krankheit des Magen-Darm Traktes.
Kokzidien kommen überall vor und sind Wirtsspezifisch, das heißt das z.B. Kokzidien der Hühner nicht auf andere Tiere wie z.B. Kaninchen übergreifen können und umgekehrt. Meistens ist bei dieser Erkrankung der Blinddarm betroffen. Kokzidien können lange im Auslauf verbleiben und nur durch Abtragen des Bodens entfernt werden.

 

Was kann man dagegen tun?

Einige schwören auf Apfelessig im Wasser und Oreganoöl oder Tee. Es kann vorbeugend vielleicht helfen, aber in der Regel hat diese Therapie keine Erfolgsaussichten.

Was gibt es noch? An Medikamenten gibt es Baycox und Eimeryl. Letzteres wird nur noch in teueren 5 Liter Kanistern verkauft, Baycox wird gerne gegeben und ist ein Medikament zur Gabe über das Trinkwasser. Jedoch führt dieses Medikament zur Schwächung des Immunsystems und kann dadurch Begleiterkrankungen fördern wie z.B. E-Coli, Pasteurellen, Schnupfen uvm.

Desweiteren gibt es noch Kokzidiostatika im Kükenfutter, dieser Zusatz soll auch gegen Kokzidien helfen, jedoch dürfen die Küken dann kein anderes Futter fressen, keine gekochten Eier, kein Weichfutter wirklich gar nichts außer dieses Futter, und meistens gibt es Kükenfutter mit Kokzidiostatika nur in Mehl Form.

 

Daher empfehlen wir, eine Impfung der Küken bis zum 9. Lebenstag mit dem Impfstoff Paracox 8 über das Trinkwasser aber am besten direkt in den Schnabel.


ND - Impfpflicht in Deutschland

Die wenigstens Geflügelhalter wissen das es in Deutschland eine Impfpflicht gegen die Newcastle-Krankheit gibt.

 

Was ist die Newcastle-Krankheit?

 

Die Newcastle Disease (Newcastle-Krankheit) ist eine hoch ansteckende Viruskrankheit der Vögel und Anzeigepflichtig.

Die Newcastle-Krankheit richtet nicht nur bei den erkrankten Tieren selbst großen Schaden an. Sie führt auch zu schweren wirtschaftlichen Folgen für Tierhalter und ganze Regionen. Betroffene Tierbestände müssen sofort getötet werden, großräumige Sperren um den Seuchenherd werden errichtet. 

Es gibt keine Behandlung Erkrankter Tiere!

 

 

Schützt eure Tiere und impft diese gegen Newcastle Disease! 

 

Wir bieten eine Kombi- Impfung für Vereinsmitglieder an. Die Kosten sind im Jahresbeitrag enthalten, es fallen somit keine weiteren Kosten an.

In der Kombi-Impfung ist, neben der ND Impfung, auch der Impfstoff gegen IB enthalten (Infektiöse Bronchitis).

 

Wie wird geimpft?

 

Die Impfung der Tiere erfolgt alle 3 Monate über das Trinkwasser. Dazu wird das Wasser aus den Ställen entfernt und die Tränken gründlich gereinigt. Das Erfolgt am Abend vor der Impfstoffgabe damit die Tiere auch Durst haben und den Impfstoff zügig aufnehmen.

Der Impfstoff ist nach dem Anrühren nur 2 Stunden haltbar. Die Ausgabe erfolgt alle 3 Monate Sonntags Morgens um 10 Uhr. Somit MUSS der Impfstoff bis spätestens 12 Uhr bei den Tieren gewesen sein.

Geimpft werden: Hühner und Puten!

Enten, Fasane, Wachteln und Gänse werden nicht geimpft.

 

Es muss ein passender Behälter mitgebracht werden, dieser muss sauber und frei von Reinigungsmitteln sein.

Die Impfstoffausgabe ist bei:

 

Uwe Schüssler

Ezenichstr. 58

55743 Idar-Oberstein

 

 

Weitere Impfungen:

Das Geflügel kann auch gegen weitere Krankheiten geimpft werden, dies ist jedoch Freiwillig und muss von jedem Halter und Züchter selbst Organisiert und bezahlt werden. Eine Impfgemeinschaft wäre jedoch Wünschenswert.


Ein Impfprogramm finden Sie hier als PDF:

Impfprogramm_Gefluegel_org (1).pdf
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Marek Impfung

 

Impfangebot gegen die tumoröse Form der Marekschen Lähme

 

 

Hühnerhalter aufgepasst !

 

 

Beugen Sie vor und sichern Sie einen gesunden Fortbestand Ihrer Zucht !

Wertvolle Zuchten sind in der Vergangenheit bundes- und europaweit der heimtückischen MAREKSCHEN LÄHME zum Opfer gefallen. Die tumoröse Form kann nur durch Impfung mit lebenden zellisolierten und tiefgefrorenen Vakzzinen (minus 196° C in tiefgefrorenem Stickstoff) vorbeugen und erfolgen.

 

Alle zu impfende Küken sind in tierschutzgerechten Transportbehälter mit ordentlicher Einstreu und Luftlöcher (seitlich und oben im Deckel) zu befördern !

 

Eine Wärmeflasche im Boden des Kartons wäre bei Küken sinnvoll, bzw. angebracht !

 

Ferner muss jeder Züchter/in einen zweiten Karton mitbringen, (der die gleiche Bedingungen wie zuvor beschrieben aufweisen muss) in der die geimpften Tiere verbracht werden !

 

Auf unserer Seite Tipps und Infos für Züchter/Praktisches stellen wir praktische Kükentransportboxen vor mit Bezugsadresse.

 

Wir bieten Ihnen in der

 

 

Tierarztpraxis

 

Renate Domes

Prakt. Tierärztin

Am Schwimmbad 2 a

67551 Worms-Pfeddersheim

 

 

Im Jahr 2018 folgende Impftermine jeweils  samstags   im 14-tägigen Rhythmus ab 16:00 Uhr an 

(Achtung: Wochentag und Uhrzeit  geändert):

 

 

Samstags, jeweils 16:00 Uhr

 

1.Termin:  Samstag, 24. Februar 2018 

 

2.Termin: Samstag, 10. März 2018

 

3. Termin: Samstag, 24. März 2018

 

4. Termin: Samstag, 07. April 2018

 

5. Termin: Samstag, 21. April 2018

 

6. Termin: Samstag, 05. Mai 2018

 

7. Termin: Samstag, 19. Mai 2018

 

8. Termin: Samstag, 02. Juni 2018

 

 

 

Die Kosten belaufen sich -je nach Anzahl der zu impfenden Küken- auf ca. 0,50 bis 0,70 €/ Küken. Voranmeldungen sind nicht erforderlich, Sie können einfach zu den o. g. Terminen mit Ihren Küken zum Impfen erscheinen.

 

Die Küken können durchaus 2-3 Wochen alt sein, allerdings müssen sie während dieser Zeit absolut separat gehalten werden und dürfen keinesfalls mit Alttieren oder älteren Küken in Berührung kommen.

 

Ein separater Kükenaufzuchtraum ist in diesem Fall unabdingbar. Für weitere Rückfragen steht der Zuchtwart des Kreisverbandes Alzey , Zfr. Reinhard Lawall, unter 06731-947832 zur Verfügung.

 

Allerdings ist dieser nur zwischen 12.00 - 12.30 Uhr oder abends von 22.00 - 23.00 Uhr erreichbar !